Bei Value-Wetten liegt die eigene Einschätzung über der impliziten Wahrscheinlichkeit der Quote; Einzel-, Kombi- und Systemwetten unterscheiden sich im Risiko.
Bei einer Einzelwette gilt der Tipp für ein Ereignis; die Auszahlung richtet sich nach Quote und Einsatz, ein Verlust betrifft diesen Tipp.
In der Schweiz dürfen nur Swisslos und die Loterie Romande Online-Sportwetten anbieten; erlaubt sind Wetten auf Sportereignisse.
Bei Dezimalquoten ergibt Einsatz mal Quote die Bruttoauszahlung; nach Abzug des Einsatzes bleibt der Nettogewinn. Kombi- und Systemwetten verändern die Rechnung.
Systemwetten verteilen Tipps auf mehrere Kombinationen: Bei «2 aus 4» entstehen sechs Zweierwetten; mindestens zwei Tipps müssen stimmen.
Bei zwei Ausgängen und Quoten von je 1.90 beträgt die Auszahlungsquote rund 95 Prozent; die Buchmacher-Marge wirkt bei vielen Wetten wiederholt.
Bei Fussballwetten bestimmen Quote und Einsatz die mögliche Auszahlung; die Quote ist die Einschätzung des Buchmachers, keine Gewinnzusage.
Bei sechs Auswahlen umfasst eine Lucky 63 insgesamt 63 einzelne Wetten – von Singles bis zur Sechserkombination. Auch Einsatz und Rückzahlung werden eingeordnet.
Eine Lucky 31 umfasst 31 Wettlinien: fünf Einzelwetten sowie Kombinationen aus zwei bis fünf Tipps. Auch einzelne richtige Auswahlen können gewinnen.
Eine Lucky 15 verbindet vier Tipps zu 15 Wettlinien: vier Einzelwetten, sechs Zweier-, vier Dreier- und eine Vierer-Kombination.
Bei Livewetten ändern sich Quoten mit dem Spielverlauf; massgeblich ist die Quote, die bei der Wettabgabe gilt, etwa beim Tipp aufs nächste Tor.
Bei Wettprognosen lässt sich die Quote über ihren Kehrwert als Eintrittswahrscheinlichkeit lesen; sie bleibt eine Einschätzung, keine Garantie.